Online-Beteiligung Landesplanung - Teilfortschreibung Landesentwicklungsplan (LEP), Sachthema Windenergie

Verfahrensschritt
Beteiligung der Öffentlichkeit
Zeitraum
27.12.2016 – 30.06.2017 Zeitraum, in dem die Online-Beteiligung verfügbar ist und Stellungnahmen abgegeben werden können.
Behörde
Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein -Staatskanzlei- Die Landesbehörde oder das Ministerium, das diese Online-Beteiligung durchführt und Träger der Anhörung ist.
Kurzinfo
Mit der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplanes 2010 Sachthema Windenergie werden die Ziele und Grundsätze der Raumordnung hinsichtlich der raumordnerischen Steuerung der Windenergienutzung neu festgelegt.
Der Entwurf der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans besteht aus Text und Umweltbericht und basiert auf einem gesamträumlichen Plankonzept.
Aktuelle Mitteilungen Aktuelles

Fragen im Beteiligungsverfahren

21.02.2017

Bitte beachten Sie, dass Fragen, die über das Online-Beteiligungstool BOB-SH gestellt werden, erst nach Ende des Beteiligungsverfahrens im Rahmen des Abwägungsprozesses bearbeitet werden. Das Ergebnis wird anschließend über das Internet veröffentlicht.

Es besteht die Möglichkeit, sich bei Fragen zu den Planinhalten sowie zum Verfahrensablauf direkt an die Landesplanungsbehörde zu wenden.

Redaktionelle Überarbeitung der Planungsdokumente

20.12.2016

Die Dokumente wurden mit Zustimmung der Landesregierung im Rahmen der Endredaktion für die Auslegung bei den öffentlichen Stellen redaktionell überarbeitet und am 20.12.2016 neu veröffentlicht.

Möglichkeit der Stellungnahme

30.11.2016

Eine Möglichkeit zur Stellungnahme besteht ab dem 27. Dezember 2016. Bis zu diesem Zeitpunkt können die Planungsdokumente lediglich eingesehen werden.

Reden Sie mit!

Die Planungsdokumente sind in Kapitel gegliedert. Sie können zu den Kapiteln der Dokumente einzelne Stellungnahmen verfassen. Ihre Stellungnahme wird dem jeweiligen Kapitel automatisch zugeordnet. Wenn Sie eine Stellungnahme zum Gesamtverfahren abgeben wollen, klicken Sie auf "Reden Sie mit!".

Gesamträumliches Plankonzept zu dem Entwurf der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplanes 2010 Kapitel 3.5.2 Sachthema Windenergie

Vor dem Hintergrund des gesetzlichen Auftrages aus § 18 a Abs. 1 LaplaG hat die Landesregierung bereits mehrfach deutlich gemacht, auch zukünftig die Windenergienutzung raumordnerisch steuern zu wollen und damit die baurechtliche Privilegierung der Windenergienutzung im Außenbereich unter den Planungsvorbehalt neuer Regionalplanung zu stellen und die Privilegierung von Windenergievorhaben gemäß § 35 BauGB durch eine Konzentrationsplanung in Form von Vorranggebieten mit Ausschlusswirkung zu ersetzen. Das Plankonzept beinhaltet, dass innergebietlich auf Regionalplanebene bereits letztabgewogen der Vorrang der Windenergienutzung für jedes einzelne Gebiet festgelegt wird. Aus dem innergebietlichen Vorrang folgt die Rechtssicherheit, dass sich die Windenergienutzung gegenüber konkurrierenden Nutzungen durchsetzen kann. Gleichzeitig ist der Ausschluss von Windenergienutzung außerhalb der Windvorranggebiete nur über ein schlüssiges gesamträumliches Konzept auf regionalplanerischer Ebene zu rechtfertigen.

Textteil zu dem Entwurf der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans 2010 Kapitel 3.5.2 (Sachthema Windenergie)

Mit der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplanes 2010 Sachthema Windenergie werden die Ziele und Grundsätze der Raumordnung hinsichtlich der raumordnerischen Steuerung der Windenergienutzung neu festgelegt. Der Entwurf der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans basiert auf einem gesamträumlichen Plankonzept und besteht aus Text und Umweltbericht.

Umweltbericht zu dem Entwurf der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplanes 2010 Kapitel 3.5.2 Sachthema Windenergie

Bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen ist nach § 9 ROG eine Umweltprüfung durchzuführen, in der die voraussichtlichen erheblichen Auswirkungen des Raumordnungsplanes auf Menschen, einschließlich der menschlichen Gesundheit, Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, Kulturgüter und sonstige Sachgüter sowie die Wechselwirkung zwischen den vorgenannten Schutzgütern zu ermitteln sind. Diese sind in einem Umweltbericht frühzeitig zu beschreiben und zu bewerten. Der Umweltbericht ist Bestandteil der Begründung zu der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans und der Teilaufstellung der Regionalpläne.